Wenn ein Arbeitsplatz ein Büro, eine Fabrik oder eine Baustelle sein kann, reicht eine „universelle“ Hydratationslösung nicht aus. Welche Faktoren müssen Unternehmen also berücksichtigen, um einen geeigneten Wasserspender oder eine Tafelwasseranlage für ihre Arbeitsumgebung auszuwählen?
Refreshment hat mit mehreren Spezialisten für die Herstellung von Wasserspendern und Filtersystemen gesprochen, um mehr darüber zu erfahren.
Gute Hydratation ist entscheidend, um die Produktivität aufrechtzuerhalten. Sie unterstützt kognitive Funktionen wie Konzentration und Gedächtnis und trägt zudem zur Verbesserung der Stimmung und Motivation bei. Umgekehrt kann Dehydration die Aufmerksamkeit und Energie reduzieren, was zu Leistungseinbußen, erhöhter Müdigkeit und einem Gefühl von mentalem Nebel führt.
Ein zugängliches und angenehmes Wasser anzubieten, das zu regelmäßiger Konsumation anregt, sollte für Unternehmen, die die Produktivität ihrer Teams optimieren möchten, Priorität haben – insbesondere da Mitarbeiter zunehmend mehr Zeit im Büro verbringen.
Welche sind also die besten Wasserverteilungslösungen für Unternehmen, und welche wesentlichen Eigenschaften sollten Verantwortliche bei ihrem Anbieter suchen?
Wasserspender vs. Tafelwasseranlage
Die befragten Branchenexperten empfehlen fast einhellig die Tafelwasseranlage gegenüber dem Wasserspender. Die Tafelwasseranlage wird direkt an die Wasserversorgung angeschlossen und liefert bei korrekter Installation und mit einem passenden Filtersystem kontinuierlich frisches, hochwertiges Wasser.
Der Wasserspender hingegen kann zusätzliche logistische Herausforderungen mit sich bringen, wie die Überwachung des Verbrauchs, die Organisation von Lieferungen und Rücknahmen, die Lagerung von Ersatzflaschen und das Hantieren mit schweren Wasserbehältern. Die Tafelwasseranlage vermeidet diese logistischen, hygienischen und umweltbezogenen Probleme und reduziert gleichzeitig Transportaufwand und das Risiko von stehendem Wasser bei geringem Verbrauch.
„Tafelwasseranlagen sind die ideale Lösung, sofern ein Anschluss ans Leitungswasser besteht und dessen Qualität akzeptabel ist“, erklärt Paz Ausin, Exportleiter des europäischen Herstellers Canaletas. „Auf Standorten ohne Netzanschluss oder bei sehr schlechter Wasserqualität kann jedoch ein Wasserspender geeigneter sein.“
Wichtige Überlegungen
Letztlich sind Budget und die spezifischen Bedürfnisse der Arbeitsumgebung entscheidend bei der Wahl eines Wasserspenders oder einer Tafelwasseranlage. Laut Ausin bleibt das wichtigste Kriterium die lokale Wasserqualität.
In manchen Fällen reicht eine einfache Filterung, um den Geschmack zu verbessern und den Chlorgehalt zu reduzieren. In anderen Situationen, insbesondere bei hohem Sedimentgehalt oder unzureichender Wasserüberwachung, werden fortschrittlichere Filtersysteme empfohlen, wie Sedimentfilter, Aktivkohlefilter, UV-Sterilisation, Ultrafiltration oder Umkehrosmose.
Nachhaltige Lösungen
Von Natur aus stellt die Tafelwasseranlage eine nachhaltige Lösung dar. Durch die Filterung des Wassers direkt beim Ausgeben kann der CO₂-Fußabdruck erheblich reduziert werden.
Bei Canaletas werden beispielsweise die Tafelwasseranlagen aus langlebigen und recycelbaren Materialien wie Edelstahl hergestellt und sind auf eine Lebensdauer von über 25 Jahren ausgelegt. Diese Langlebigkeit trägt zur Reduzierung von Abfall bei und hilft Unternehmen, nachhaltig zu planen.
„Wir helfen unseren Kunden auch dabei, fundierte Entscheidungen über die tatsächlich benötigte Art der Filterung zu treffen und überflüssige Systeme zu vermeiden, die den Wasser- oder Energieverbrauch erhöhen würden“, fügt Ausin hinzu.
Diese Kombination aus technischer Beratung, ökologisch verantwortungsvollem Design und langfristiger Nachhaltigkeit ermöglicht es Unternehmen, ihre Nachhaltigkeitsstrategie zu stärken und gleichzeitig qualitativ hochwertiges Wasser für ihre Mitarbeiter bereitzustellen.
Wartungsherausforderungen
Die befragten Experten weisen auf mehrere Herausforderungen bei der Wartung von Wasserfiltersystemen hin, die teilweise spezifisch für die Arbeitsumgebung sind.
Viele Faktoren müssen bei der Auswahl eines Wasserspenders oder einer Tafelwasseranlage berücksichtigt werden. Der Schlüssel zur Vereinfachung dieser Entscheidungen liegt jedoch in der Wahl des richtigen Lieferantenpartners. Von der Analyse des lokalen Leitungswassers über die Berücksichtigung der Umweltbelastung bis hin zur Planung regelmäßiger Wartungen begleitet ein zuverlässiger Partner das Unternehmen während des gesamten Lebenszyklus des Wasserspenders oder der Tafelwasseranlage.